Die Kinderrichtlinie wurde durch den GBA überarbeitet und tritt am 01.09.2016 in Kraft. Sie sieht u.a. vor, dass Pädiater im Rahmen der U-Untersuchungen den Brückner-Test mit dem direkten Ophthalmoskop durchführen. Auf diese Weise sollen Fehlsichtigkeiten und Fehlbildungen möglichst früh diagnostiziert werden um eine irreversible Amblyopie zu verhindern.

Die Kinderrichtlinie regelt den Ablauf, Umfang und die Dokumentation der U-Untersuchungen, die bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr in festgelegten Zeitabständen durchgeführt werden.

Ziel der U-Untersuchen ist es, frühzeitig Krankheiten, Entwicklungsstörungen sowie psychosoziale Probleme zu erkennen. In diesem Zusammenhang ändert sich das gelbe Heft, in der die Befunde dokumentiert werden. Inhaltlich ist u.a. neu, dass Sehstörungen frühzeitig mithilfe des Durchleuchtungstests nach Brückner erkannt werden sollen. Der Brückner-Test erfolgt unter Verwendung eines direkten Ophthalmoskops, indem der Untersucher durch das Ophthalmoskop blickt und dabei beide Augen des Kindes gleichzeitig beleuchtet. Der rote Reflex der Augen lässt dabei schnell und zuverlässig erkennen, ob es sich um einen Normalbefund handelt oder ob es Abweichungen gibt, die durch einen Augenarzt abgeklärt werden müssen.

Brückner-Test Praximed

 

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