tattoolaser

Experten am Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnen vor Anwendung starker Lichtquellen in der Kosmetik, da diese mit gesundheitlichen Risiken verbunden sei. Eine repräsentative Umfrage ergab, dass 6,6 % der Teilnehmenden bereits Laser-Anwendungen genutzt haben. Dabei kam es bei 40 % der Anwendungen zu temporären sowie bei weiteren 18 % zu dauerhaften Nebenwirkungen. Bei einer Tattoo-Entfernung durch Laserbehandlung kann es u. a. zu Verbrennungen oder Narben kommen. Pigmentartikel in der Haut zerplatzen durch Einwirken hoher Temperaturen in kleinste Einzelteile und werden anschließend über das Lymphsystem abtransportiert. Farbige Tattoos seihen dabei noch problematischer. Nun wurde vom Bundeskabinett beschlossen, dass künftig nur noch Dermatologen oder plastische Chirurgen Tattoos entfernen dürfen. Auch kosmetische Behandlungen mit dem Laser bedürfen bei Durchführung fachärztlicher Expertise. Dermatologen sind hoch erfreut – forderten diese ja Reformen schon 2016. Kritik verlautet aus Tätowierer-Kreisen. Der Bundesverband Tattoo hatte im Vorfeld gefordert, dass eine Fachausbildung für Tätowierer als Nachweis der Fachkunde anerkannt werden soll – ohne Erfolg. Ebenso wurden die Anregungen nicht berücksichtig, ablative Anwendungen einfach in ärztlicher Verantwortung zu sehen. Künftig müssen Kosmetik- bzw. Tattoostudios mit Fachärzten kooperieren, ansonsten schlägt ihren Lasern die letzte Stunde. Die Regierung plant eine schnelle Umsetzung. Nach Zustimmung es Bundesrates, sollen die neuen Vorschriften wahrscheinlich noch zum Jahresende umgesetzt werden.

(Quelle:https://http://news.doccheck.com/de/newsletter/4815/33774/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News+18.36+%28Donnerstag%29-2018-09-06&user=b72ab0c489692c3abe7ad640f935200a&n=4815&d=28&chk=2ab5790b04fc125e707180e8a4f07299)

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