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So einiges kann passieren im Umgang mit Böllern und Raketen. Dabei sind Augenverletzungen, Verbrennungen oder Knalltraumata nur Beispiele. Wenn ein Böller oder ein knallender Sektkorken im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge geht, sollten beide Augen abgedeckt werden, um Bewegungen zu vermeiden. Bei schweren Verletzungen sollte umgehend die 112 gerufen werden. Sehr häufig sind Verbrennungen. Kleinere nicht blutende Wunden können durch lauwarmes Wasser gekühlt werden. Größere Verbrennungen oder Verbrühungen müssen umgehend vom Arzt behandelt werden. Bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers kann leider nicht selten ein Finger oder ein Teil dessen abgerissen werden. Umstehende sollten helfen, das Körperteil zu finden und es den Rettungskräften mitzugeben. Zu viel Alkohol kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Sollte ein betrunkener Bewusstloser nicht ansprechbar sein, muss die 112 gerufen werden. Legen Sie den Betroffenen in die stabile Seitenlage, dass die Atemwege frei bleiben. Bei niedrigen Außentemperaturen müssen Verletzte oder bewusstlose Menschen immer vor Auskühlung geschützt werden. Viele unterschätzen sicher auch die Lautstärke eines Feuerwerkskörpers. Im Sprengstoffgesetz wird dies geregelt. Ab 120 Dezibel bei weniger als acht Metern Entfernung tut es weh und kann schaden. Ein Knall- oder Lärmtrauma kann auftreten. Um bleibende Schäden zu vermeiden, z. B. Tinnitus sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ohrstöpsel können vorbeugend helfen. In unserem Shop finden Sie viele Verbandsstoffe für die Hausapotheke zur 1. Hilfe nicht nur zu Silvester.

Quelle: https://www.t-online.de/leben/familie/id_51836242/unfaelle-an-silvester-erste-hilfe-bei-verletzungen-durch-boeller-und-raketen.html