depression_textbild

Die dunklen Herbst- und Wintermonate schlagen vielen Menschen aufs Gemüt. Melancholie und Traurigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit können Anzeichen einer saisonal abhängigen Depression (SAD) sein. Betroffene schlafen mehr und sind dennoch müde, oft entsteht ein Heißhunger auf Süßes. Bei einer SAD kann eine Lichttherapie helfen. Die Bildung der körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin wird durch Licht gesteuert. Die Wirksamkeit dafür bei einer leichten bis mittelschweren Winterdepression ist belegt. Bei einer anderen Form einer Depression bzw. eine schwere Winterdepression kann die Lichttherapie nur begleitend zu einer Psychotherapie helfen. Untersuchungen haben ergeben, dass von zehn mit Licht behandelter Patienten ca.6 bis 9 eine Verbesserung erleben. Eine Lichttherapie kann leicht, möglichst morgens, in den Alltag eingebaut werden, wie z. B. beim Frühstück oder beim Lesen der Zeitung. Oftmals gehen jedoch Symptome einer Winterdepression und die einer anderen depressiven Störung einher. Es sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Nur so kann die richtige Behandlung gefunden werden. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über mögliche Unverträglichkeiten oder Medikamente, die eine Lichttherapie nicht zulassen. Therapieren Sie sich nicht selbst.

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Lichttherapie-bei-Depressionen