Bei Rückenschmerzen raten Ärzte meist zu mehr Bewegung. Doch Studien zeigen, dass auch sehr aktive Menschen unter Kreuzschmerzen leiden. Nun zeigt eine Meta-Analyse: Bewegung verhindert nicht Rückenschmerzen an sich, kann aber verhindern, dass sie chronisch werden.

Fast jeder dritte Bundesbürger leidet regelmäßig unter Rückenschmerzen. Experten betonen immer wieder, dass vor allem Bewegung dem Leiden entgegenwirken kann. Neben Schonung und Entlastung soll also vor allem eine funktionsgerechte, nicht einseitige Belastung gut für das Muskel-Skelett-System sein. 

Es zeigte sich, dass Menschen, die mindestens ein- bis zweimal pro Woche Sport treiben und zu Beginn der Studie noch keine Schmerzen aufwiesen, zu 11 Prozent seltener Probleme mit dem Kreuz bekamen als nichtaktive Teilnehmer. Dabei konnte auch ein Dosiseffekt nachgewiesen werden: Bei moderater Aktivität traten chronische Rückenschmerzen zu 14 Prozent seltener auf, bei Hochaktiven zu 16 Prozent seltener.

Die Forscher schlussfolgern aus ihrer Studie, dass sich das Risiko für chronische Rückenschmerzen durch körperliche Aktivität durchaus verringern lässt.

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