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Die medizinische Versorgung und der Transport in die Notaufnahme der Zielklinik von adipöser Patienten vor Ort war ein besonderes Thema einer Fortbildungsveranstaltung an der FH Bonn/Rhein-Sieg in Sankt Augustin.

Früher waren Notfälle mit massiv übergewichtigen Patienten und Patientinnen eher selten, jedoch heutzutage werden Rettungsdienste als auch das medizinische Fachpersonal immer häufiger mit solchen Situationen konfrontiert. Sicher gibt es viele Tragehilfen oder auch Kräne, aber Patienten und Patientinnen mit einem Gewicht oftmals über 300 Kilogramm müssen auch manuell bewegt werden. Eine spezielle Ausrüstung ist in den Krankenhäusern notwendig für eine operative Versorgung von adipösen Patienten und Patientinnen. Die teilnehmende Fachärztin Frau Dr. med. Ulrike Groß vom Dreifaltigkeits-Krankenhaus empfahl hierfür, diese schwergewichtigen Menschen in einem Krankenhaus mit angeschlossenem Adipositas-Zentrum behandeln zu lassen.

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine aufgabenbezogene Fortbildung für die im Rettungsdienst tätigen Notärztinnen und Notärzte und eine Versorgung der Bevölkerung flächendeckend durch den Notarztdienst. Die Fortbildung der Notfallmediziner stellt im Rhein-Sieg-Kreis einen wichtigen Teil der Qualitätssicherung dar. Seit März dieses Jahres wird hier deshalb sechsmal jährlich eine eigene Notarztfortbildung durchgeführt. Hierfür wird auch nichtärztliches Fachpersonal des Rettungsdienstes, wie z. B. Fahrer eingeladen.

(Quelle: http://www.focus.de/regional/stadt-bonn-herausforderung-fuer-den-rettungsdienst-symposium-zu-schwergewichtigen-patientinnen-und-patienten_id_7894669.html, 24.11.2017)

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