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Ab wann ist er aber wirklich gefährlich? Wie viel sollte er gesenkt werden?

Hoher Blutdruck kann viele Krankheiten auslösen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Organschäden. Ab wann ist er aber wirklich gefährlich? Wie viel sollte er gesenkt werden?

Fast jeder dritte Erwachsene leidet in Deutschland laut RKI unter Hypertonie. Allerdings ist sich ein Großteil davon seiner Krankheit gar nicht bewusst. Experten halten es für sehr wichtig, dass der Blutdruck regelmäßig gemessen wird. Bei Auffälligkeiten sollte man zum Arzt gehen.

Viele nehmen den Service in Anspruch und lassen die Messung schnell einmal in einer Apotheke vornehmen. Grund dafür sind oftmals Schwindel, Kopfschmerzen oder plötzlich auftretendes Unwohlsein. Besonders häufig wird dieser Service bei warmen Witterungslagen in Anspruch genommen.

Ein regelmäßiges Messen ermöglicht es, Hochdruck überhaupt zu erkennen. Man sollte außerdem wissen, ob der Blutdruck möglicherweise in einem Bereich liegt, welcher noch nicht mit Medikamenten behandelt werden muss, jedoch auch nicht mehr harmlos ist. Das kann gefährlich sein, denn Bluthochdruck hat an der gesamten Krankheitslast einen hohen Anteil.

Die Liste der Risiken durch Bluthochdruck ist groß. Nicht nur Herzinfarkt und Schlaganfall können ausgelöst werden, auch Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzschwäche, Nierenversagen und auch Demenz können die Folgen sein.

Häufiger Genuss von Alkohol und Tabak sowie Bewegungsmangel können hohen Blutdruck begünstigen. Aber auch die Ernährung mit zu viel Salz oder Fleisch und die Einnahme von Schmerzmitteln, wie Paracetamol oder Ibuprofen erhöhen das Risiko für eine Hypertonie.

Über die genannten Gefahren und Ursachen sind sich Mediziner zum größten Teil einig. Höchst umstritten jedoch sind zwei andere Gesichtspunkte: Ab wann ist Bluthochdruck krankhaft? Wie stark darf er gesenkt werden? Ein gewisses Variieren ist durchaus normal. Zu einer natürlichen Erhöhung des Blutdrucks können das Älterwerden und körperliche Belastung führen. Auch ist nicht jede Senkung gesund und kann zu Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Eine zu starke Senkung des Blutdrucks kann auch die Einnahme von Medikamenten negativ beeinflussen. Damit ist gemeint, dass Patienten unregelmäßig bzw. gar keine Medikamente mehr einnehmen, selbst erhöhte Nierenwerte können auftreten.

Ärzte schauen beim Blutdruck messen auf den systolischen (oberen) Wert und den diastolischen (unteren) Wert. Generell sollten die Werte 140 zu 90 nicht überschritten werden.

(Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/blutdruck-so-hoch-darf-er-sein_id_7789385.html, 02.11.2017)

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