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Jetzt herrscht wieder Hochsaison für den Norovirus. Hoch infektiös können bereits 10 bis 100 Viruspartikel zu einer Infektion führen. Oftmals beginnt es mit heftigem Durchfall, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen. Häufig klagen Patienten über ein starkes Krankheitsgefühl mit Bauch- und Muskelschmerzen und es können gelegentlich Fieber und Kopfschmerzen auftreten.

Das Anfang der 1970er Jahre entdeckte Norovirus gilt als wichtigster Erreger von Magen-Darm-Infektionen beim Menschen und ist meldepflichtig. Der sehr stabile Erreger ist auf Oberflächen extrem haltbar und er wird am häufigsten von Mensch zu Mensch durch Schmierinfektionen übertragen. Der Virus mag es gerne kalt und trocken. Die Inkubationszeit beträgt 6 bis 50 Stunden und die akuten Symptome können bis zu drei Tage auftreten.

Grundsätzlich kann natürlich jeder erkranken, jedoch sind Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen ab 70 Jahre besonders gefährdet. Der Flüssigkeitsverlust durch häufiges Erbrechen und Durchfall ist nicht nur bei diesen Altersgruppen sehr gefährlich. Der Erkrankte sollte sich schonen. Leicht verdauliche Nahrung, ausreichende Salzzufuhr und viel Trinken sind in dieser Zeit sehr wichtig.

Ein direkter Kontakt mit Erkrankten ist möglichst zu vermeiden und es sollten nur eigene Hygieneartikel und Handtücher verwendet werden. Flächen beispielsweise von Waschbecken, Türgriffen, Toiletten und Fußböden sollten regelmäßig mit Einmaltüchern gereinigt werden. Einen zusätzlichen Schutz bieten dabei auch Einmal-Handschuhe. Die Reinigung mit Wasser und gängigen Putzmitteln ist meist ausreichend, jedoch ist auch der Einsatz von speziellen Desinfektionsmitteln oftmals notwendig.

(Quellen: https://www.waz.de/gesundheit/was-man-zum-beginn-der-norovirus-saison-wissen-sollte-id212366921.html, 27.10.2017 und https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/noroviren/)

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