zecken

Das hinterlistige Spinnentier hockt normalerweise faul auf Halmen, Farnen oder Laub u. ä. und wartet auf ein Opfer. Die Zecke erwacht, wenn Mensch, Hund, Reh etc. vorbeikommen. Sie springen über, krallen sich fest an Kleidung, Schuhen oder auf der Haut und suchen eine gut durchblutete Stelle. „Der kleine Vampir“ sticht zu und saugt das Blut. Sie können sich schon ab ca. 8°C vermehren. Es ist also ein Irrglaube, es gibt sie nur zur warmen Jahreszeit. Zwischen 10 und 35 % der Tierchen tragen Borrelien und ca. 0,1 bis 5% tragen FSME-Viren in sich. die Gefahr an Borreliose oder FSME zu erkranken ist groß. Etwa 2 bis 6 % gestochene Menschen infizieren sich in Deutschland. Schützen Sie sich z. B. mit geschlossenen und hohen Schuhen beim Aufenthalt im Grünen, tragen Sie lange Kleidung, bleiben sie auf breiten Wegen ohne Sträucher. Wieder zu Hause suchen Sie auf Haut und Kleidung nach dunklen Pünktchen. Entdecken Sie eine Zecke, sollte sie schnellstens entfernt werden. Dabei sollten Sie weder Öl, Alkohol oder auch Kleber benutzen. Auch sollte das Tierchen nicht herausgedreht werden. Vorsichtig mit Zeckenzange, Pinzette oder auch Zeckenkarte herausziehen und anschließend die Einstichstelle desinfizieren sind die besten Maßnahmen. Beobachten Sie die Hautregion ein paar Tage, ob eventuell Rötungen, Entzündungen, Schmerzen oder Juckreiz entsteht. In diesem Falle sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

(Quelle:https://www.apotheken-umschau.de/Zecken)

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